Kassandra

nach Christa Wolf

Ein Erinnerungsduett für eine Schauspielerin und einen Musiker

 

Textfassung von Silvia Armbruster & Julia Jaschke

Inszenierung: Silvia Armbruster

Klanginstallation: Robert Merdzo

mit Julia Jaschke und Robert Merdzo (ab 2017: Hans Piesbergen)

Premiere: 07.11.2008, Staatstheater Kassel

Wiederaufnahme: 22.09.2017, T:K-Theater in Kempten

In Kooperation mit den Kasseler Musiktagen, der Bayerischen Theaterakademie August Everding und dem Staatstheater Kassel

Das Meer brannte. Dies Traumbild seh ich heute noch, so viele andre, schlimmere Wirklichkeitsbilder sich auch darübergelegt haben.

Christa Wolf

Wo Männer ohne Rücksicht auf Verluste ihr Machtspiel spielen, ist weibliche Intuition nicht gefragt. So hat Christa Wolf die Geschehnisse um den Fall Trojas pointiert ausgedeutet. Ihr „Kassandra“, 1983 geschrieben, ist ein grandioser innerer Resumee-Monolog, der die Protagonistin von einer traumatischen Erinnerung zur nächsten treibt.

Dass dem Publikum bei „Kassandra“ ein Weg zu dieser Frau ermöglicht wird, zu ihrer Verzweiflung, ihrer Reifung und schließlich zur Annahme ihres Schicksals, ist der klugen Textbearbeitung und Inszenierung durch Silvia Armbruster und dem beeindruckenden Spiel von Julia Jaschke zu verdanken.

Landshuter Zeitung, 26.10.2010

Großer, hoch verdienter Beifall für den Mut zur Entgrenzung.

Kasseler Zeitung, 09.11.2008

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